Ess-Störungen
Zur Bedeutung
des Essens
Essen ist ein
natürliches und lebensnotwendiges Grundbedürfnis des Menschen.
Das Neugeborene tastet instinktiv nach der Brust der Mutter und hat einen
angeborenen Saugreflex. Es muss das Essen nicht erst lernen. Essen sichert
aber nicht nur das körperliche Überleben, es sorgt auch
für Wohlbefinden und innerliche Ausgeglichenheit und hat darüber
hinaus einen hohen kommunikativen und gesellschaftlichen Stellenwert.
Wir kennen alle
das Sprichwort
“Essen hält
Leib und Seele zusammen“.
Was sind Ess-Störungen
?
Es werden drei
Hauptgruppen von Ess-Störungen unterschieden:
Magersucht (Anorexia
nervosa) ist gekennzeichnet durch den nahezu totalen Verzicht auf Nahrung.
Zwei Möhren und ein Apfel am Tag sind keine Seltenheit. Die Betroffenen
sind stark untergewichtig, zeigen auffallend hohe Aktivität und oft
eine verbissene Leistungsbereitschaft. Sie treiben Sport bis zur totalen
Erschöpfung und fallen durch überdurchschnittliche schulische
und sonstige Leistungen auf. Trotz ihres Untergewichts sind sie sehr ausdauernd.
Die Betroffenen fühlen sich selbst bei bedrohlicher Abmagerung noch
zu dick (Körperwahrnehmungsstörungen).
Körperliche
Folgeerscheinungen sind u.a. das Ausbleiben der Menstruation bei Frauen,
chronische Verstopfung, niedrige Pulsfrequenz, niedrige Körpertemperatur
und Stoffwechselstörungen. Bei extremem Untergewicht kann es zum Versagen
der Organe und somit zum Tod kommen.
Ess-Brech-Sucht
(Bulimia nervosa) beginnt oft mit dem Wunsch, Körpergewicht zu verlieren.
Wenn diese Versuche scheitern, erscheint das selbstausgelöste Erbrechen
nach dem Essen und die Einnahme von Abführmitteln der geeignete Weg
zu sein, das Essen nicht einschränken zu müssen und trotzdem
nicht zuzunehmen. Die heimlichen Heißhungerattacken mit anschließendem
Erbrechen nehmen immer mehr zu und werden unkontrollierbar.
Durch den ständigen
Verlust an Körperflüssigkeiten treten Störungen des Elektrolythaushaltes
auf. Darüber hinaus kommt es nicht selten zu Muskelschäden, Zahnverfall,
Verletzungen der Speiseröhre, Menstruationsstörungen bei Frauen,
chronischer Verstopfung und Wassereinlagerung in den Gelenken.
Ess-Sucht ist
gekennzeichnet durch starkes Übergewicht (Adipositas) der Betroffenen,
wobei jedoch nicht jeder übergewichtige Mensch ess-süchtig
ist. Merkmal der Sucht ist vor allem, dass über das Essen keine Kontrolle
mehr möglich ist und fast pausenlos gegessen wird. Ess-süchtige
Menschen schämen sich für ihren Körper und vermeiden von
daher übermäßige Aktivitäten. Sie sind ständig
im inneren Konflikt zwischen Schlankheitswunsch und Essimpulsen. Oft haben
sie schon als Kind gelernt, Essen als Ersatzbefriedigung verschiedener
emotionaler Bedürfnisse einzusetzen.
Bei erheblichem
Übergewicht kann es zu körperlichen Folgeerscheinungen wie
Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gallensteine, Leberschäden,
Stoffwechselstörungen, Gelenkleiden und Wirbelsäulenschäden
kommen.
Die dargestellten
Ess-Störungen sind nicht klar voneinander abzugrenzen. Sie können
leicht ineinander übergehen. So ist es z.B. nicht selten, dass die
Magersucht von „bulimischen Attacken“ unterbrochen wird, weil die Lust
auf das Essen übermächtig wird. Bulimische Menschen haben ihrerseits
Phasen von asketischem Verzicht jeglicher Nahrung.
Merkmal aller
essgestörter Menschen ist die permanente, oft zwanghafte Beschäftigung
mit dem Thema Essen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein magersüchtiger
Mensch sehr gerne für seine Familie kocht und darauf achtet, dass
alles aufgegessen wird, ohne selbst zu essen. Die Familie isst anstelle
des/der Erkrankten und nimmt nicht selten auch anstelle des/der Erkrankten
zu.
Ess-Brech-Süchtige
Menschen planen oft unaufhörlich Einkäufe und den anschließenden,
heimlichen Verzehr der Nahrungsmittel. Zudem überlegen sie genau,
wann und wie sie die Speisen anschließend wieder erbrechen können.
Ess-süchtige
Menschen essen nahezu pausenlos und erleiden einen regelmäßigen
Kontrollverlust über die Nahrungszufuhr.
Allen Formen
der Ess-Störungen gemeinsam ist, dass die Betroffenen fast ausschließlich
eine gestörte Beziehung zum eigenen Körper und zum eigenen Selbst
haben. Ein mangelndes oder verzerrtes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
sind bei diesen Erkrankungen symptomatisch. Die Kontrolle des eigenen Körpers
durch das Essen oder Nicht-Essen wird Ersatz für Autonomie und Identität.
Die Nahrung wird „Mittel zum Zweck“.
Zur Entstehung
von Ess-Störungen
Wie kann sich
aus einem natürlichen und selbstverständlichen Vorgang eine Krankheit
wie die Ess-Sucht entwickeln? Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Sie liegen zu einem großen Teil in der Vergangenheit des betroffenen
Menschen. Ob Menschen essgestört werden oder nicht, entscheidet
größtenteils die jeweilige psycho-soziale Entwicklung innerhalb
der Familie. Welche Rolle hat Essen gespielt? Welche Vorbildfunktion übernahmen
die Eltern und andere Familienmitglieder? Wie wurde mit Gefühlen,
Problemen, Sexualität und persönlichen Grenzen, Wünschen
und Bedürfnissen umgegangen?
Neben familiensystemischen
Belastungen wird auch die Orientierung der Gesellschaft an
einem festgelegten „Schönheitsideal“ für die Entstehung von Ess-Störungen
verantwortlich gemacht. Der besonders durch die Medien suggerierte „Schlankheitswahn“
ist eine Ursache dafür, dass von Ess-Störungen (bisher) überwiegend
Frauen betroffen sind. Zudem handelt es sich um ein eher im Verborgenen
liegendes ausweichendes Verhalten, zu dem Frauen eher neigen als Männer.
Mit dem Wandel
der Gesellschaft und mit fortschreitender Emanzipation rückt auch
die „Schönheit des Mannes“ immer mehr in den Blickpunkt. So ist es
nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren zunehmend Jungen und Männer
Probleme mit Ihrem Essverhalten bekamen und an einer Ess-Störung erkrankten.
Die Gesellschaft und damit auch die Familien zeigen ein verändertes
Rollenverständnis. Typisch männliche Verhaltensweisen mischen
sich mit typisch weiblichen Verhaltensweisen. Somit erlernen auch Jungen
und Männer Problemlösungsstrategien wie die des essgestörten
Verhaltens.
Männer neigen
jedoch weniger zur Magersucht und Bulimie. Sie zeigen eher ein übermäßiges
Essverhalten.
Zahlen und
Fakten
Es “gibt (...)
kaum eine Frau, die auf ganz natürliche Weise mit dem Essen umgehen
kann, die keine Waage, keine Diäten kennt und ißt, worauf sie
Appetit hat.“ (aus: “Eßstörungen“ Tascheninfo GVS, NICOL-Verlag
Kassel 1998).
Nach Angaben
des Ernährungspsychologischen Instituts der Universität Göttingen
ist jede zweite deutsche Frau essgestört.
Einige Zahlen
vom Jahr 1995 zum Ausmaß der Ess-Störungen:
· 60
000 magersüchtige Menschen wurden in den alten Bundesländern
vermutet. Die Sterberate liegt bei 8 bis 10%.
· 400
000 ess-süchtige Frauen werden in den alten Bundesländern geschätzt.
· 500
000 ess-brech-süchtige Frauen werden in den alten Bundesländern
vermutet, 20% davon unternehmen Selbstmordversuche.
· 16%
der Männer in den alten Bundesländern sind übergewichtig.
(Quellen: “Eßstörungen“
Tascheninfo GVS, NICOL-Verlag Kassel 1998; Deutsche Hauptstelle gegen die
Suchtgefahren (Hrsg.): Ess-Störungen – eine Information für Ärztinnen
und Ärzte, Hamm 1997 und „Essen zwischen Lust und Frust“, Dokumentation
der Tagung der schleswig-holsteinischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren,
1996).
Selbsthilfe
für essgestörte Menschen
Cinderella,
Aktionskreis Eß- und Magersucht
Verein zur Förderung
von Selbsthilfe Beratung,
Forschung und
Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr.
35
80339 München
Tel: 089 / 5
02 12 12
Deutsche Intergruppe
der OA (Overeaters Anonymous)
Im Winkelrain
22
72076 Tübingen
Overeaters
Anonymous
Anonyme Ess-Süchtige
Treffen donnerstags
20 – 22 Uhr
Roncalli-Haus
Friedrichstr.
24-28
65185 Wiesbaden
ANAD Selbsthilfe
Anorexia-Bulimia Nervosa e.V.
Rottmannstr.
5 (RGII)
80333 München
Tel: 089 / 5
23 66 33 - Fax: 089 / 52 71 63
Elternkreis
essgestörter Töchter und Söhne BREMEN
Treffpunkt:
Sitzungszimmer
der Barmer Ersatzkasse
Domshof 22,
5. Etage, Raum 509
Bremen
Jeden 1. Und
3. Montag im Monat (nicht in den Schulferien)
19.30 bis 21.30
Uhr (neue Eltern schon um 19.00 Uhr)
Tel: 0421/ 58
39 34 oder 6 36 77 88 oder vorm. 41 21 21
Blaues Kreuz
in der Ev. Kirche
Bundesverband
e.V.
Märkische Straße 46
44141 Dortmund
Tel.+ Fax: 0231 / 586 41 32
Internet: www.blaues-kreuz.org
E-mail: bke@blaues-kreuz.org
GRUPPEN
DES BLAUEN KREUZES IN DER EV. KIRCHE:
25554 Wilster
Am Markt 10,
Pastorat, Dienstag 19.30 Uhr
Tel: 04823 /
255
Ansprechpartnerinnen:
Rita Grenz
und Frieda Hoyer
23743 Cismar
Kloster -Gemeindesaal-
Mittwochs 19.30 Uhr
Ansprechpartnerin:
Renate Schrum,
Tel: 04364 / 8457
Guttempler
in Deutschland.
Adenauerallee
45
20097 Hamburg
Te.: 040 / 24
58 80
Fax: 040 / 24
14 30
Internet: www.guttempler.de
E-mail:
guttempler@t-online.de
Blaues Kreuz
in Deutschland
Bundesgeschäftsstelle
Freiligrathstr.
27
42289 Wuppertal
Tel.: 0202 /
62 00 30
Fax: 0202 /
62 00 381
Internet: www.blaues-kreuz.de
E-mail: bkd@blaues-kreuz.org
Freundeskreise
für Suchtkrankenhilfe -
Bundesverband
e.V.
Kurt-Schumacger-Str.
2
34117 Kassel
Tel.: 0561 /
78 04 13
Fax: 9561 /
71 12 82
Internet: www.freundeskreise-sucht.de
E-mail: mail@freundeskreise-sucht.de
Beratungs–
und Behandlungsstellen
Bielefelder
Zentrum für Ess-Störungen e.V.
Markstraße
35
33602 Bielefeld
Tel + Fax:
0521 / 6 59 29
Aktionskreis
Ess- und Magersucht
Cinderella e.V.
Westendstraße
35
80339 München
Tel: 089 / 5
02 12 12
Fax: 089 / 5
02 25 75
Dick und Dünn
e.V.
Beratungszentrum
für Ess-Störungen
Innsbrucker
Straße 25
10825 Berlin
Tel: 030
/ 8 54 49 94
Fax: 030 / 8
54 84 42
Dick &
Dünn e.V.
Kontakt und
Beratung bei Ess-Störungen
Hallerhüttenstraße
6
90461 Nürnberg
Tel: 0911 /
47 17 11
Frauen Lernen
Leben e.V.
Hansemannstraße
43
50832 Köln
Tel: 0221 /
52 15 79
Die Boje e.V.
Beratungs- und
Behandlungsstelle
Möllner
Landstraße 61
22117 Hamburg
Tel: 040 / 7
31 49 49 - Fax: 040 / 7 34 49 48
Die Brücke
e.V.
Waldörfer
Straße 337
22047 Hamburg
Tel: 040 / 6
68 36 36 + 4 50 44 83
Fax: 040 / 6
68 29
Die Waage
e.V.
Kontakt, Information
und Beratung für Mädchen
und Frauen mit
Ess-Störungen
Schopstraße
1
20255 Hamburg
Tel: 040 / 4
91 73 89
Eß-o-Eß
im Frauentreff
Kurt-Schumacher-Straße
5
24109 Kiel
Tel: 0431 /
52 42 41
Frankfurter
Zentrum für Ess-Störungen e.V.
Hansaallee 18
60322 Frankfurt
am Main
Tel: 069 / 55
01 76
Fax: 069 / 5
96 17 23
Hamburger
Zentrum für Ess-Störungstherapie e.V.
Uhlenhorster
Weg 5
22085 Hamburg
Tel: 040 / 2
20 34 60
Fax: 040 / 2
20 34 32
Kabera e.V.
Beratung bei
Ess-Störungen
Kurt-Schumacher-Straße
2
34117 Kassel
Tel: 0561 /
78 05 05
Fax: 0561 /
71 02 27
Kaskade -
Beratung bei Ess-Störungen - Göttingen e.V.
c/o Frau Dr.
Lili Seide
Am Brachfelde
2
37077 Göttingen
Tel: 0551 /
2 17 68
SpeckDrum
e. V.
c/o Christine
Best
Mainstraße
42
55118 Mainz
Tel: 06131 /
61 87 49
KESS - NRW
Kontakt- und
Behandlungszentrum
bei Ess-Störungen
Himmelgeisterstraße
107
40225 Düsseldorf
Tel: 0211 /
335044
KISS - Dresden
Ehrlichstraße
3
01069 Dresden
Tel: 0351 /
4826352
KISS - Erfurt
Turnierstraße
17
99084 Erfurt
Tel. 0361 /
6551738
- 1715
Weitere Adressen
und Telefonnummern von Beratungsstellen, Fachkliniken und Selbsthilfegruppen,
die Erfahrungen auf dem Gebiet der Ess-Störungen haben, können
Sie erfragen bei:
Gesamtverband
für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk (GVS)
Kurt - Schumacher
- Straße 2
34117 Kassel
Tel: 0561 /
109570
Fax: 0561 /
778351
Internet:
www.sucht.org
Deutscher
Caritasverband
Referat Gefährdetenhilfe
Postfach 4 20
79004 Freiburg
Tel: 0761 /
200368 - 9
Deutsche Hauptstelle
gegen die Suchtgefahren (DHS) e.V.
Postfach 13
69
59003 Hamm
Tel: 02381 /
9015 - 0
Internet:
www.dhs.de
Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA)
Postfach 910152
51071 Köln
Info-Telefon
0221 / 892031
Internet:
www.bzga.de
Literatur
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Wenn Essen zur
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Ursachen Erscheinungsformen
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Bastei-Lübbe
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Ein Ratgeber
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Freiburg, Lambertus,
1994, 16,00 DM
BECKER, Kuni:
Die perfekte Frau und ihr Geheimnis.
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Rororo 1994,
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BRUCH, Hilde:
Der goldene Käfig. Das Rätsel der Magersucht.
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Gespräche
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Hilfe für
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Monika; BACHMUND, Herbert; MAI, Norbert:
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Beltz-Verlag
1993, 29,80 DM
GERLINGHOFF,
Monika: Magersüchtig.
Eine Therapeutin
und Betroffene berichten. Piper-Verlag 1995
GNIECH, G.: Essen
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über Hunger
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Springer, Heidelberg
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GÖCKEL,
Renate: Eßsucht oder die Scheu vor dem Leben.
Beispiel einer
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GRAUER/SCHLOTTKE:
Muß der Speck weg?
Der Kampf ums
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Dtv 1987, 12,80
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Die unheimliche Sucht, unheimlich zu essen. Zusammenhänge, Hintergründe,
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Die Psychologie des Essens und Trinkens.
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MacLEOD, Sheila:
Hungern, meine einzige Waffe.
Autobiographie
einer Magersüchtigen. Knaur 1983, 8,80 DM
MADER, Petra:
Gestörtes Eßverhalten. Hamburg 1988
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(Hrsg.): Bewältigung gestörten Eßverhaltens.
Beiträge
über Selbsthilfegruppen und Therapiekonzepte.
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24,80 DM
MERFERT-DIETE,
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in Abhängigkeit.
Rowohlt TV Verlag
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Ursachen der
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ECON-Verlag
1987, 28,00 DM
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Mara: Magersucht -
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W.; VAN DETH, R.; MEERMANN, R.:
Hungerkünstler,
Fastenwunder, Magersucht.
Eine Kulturgeschichte
der Eßstörungen. Biermann, Zürich 1990
WARDETZKI, Bärbel:
Iß doch endlich normal.
Kösel 1996.
29,80 DM
Kennen sie
das?
EIN LEBEN
VOLLER HOFFNUNG
oder
EIN LEBEN
IN DER WARTESCHLEIFE?
* Beginnen auch
Sie den Tag mit einem bangen Blick auf die Waage?
* Kennen Sie
die Kalorienzahl fast aller Lebensmittel auswendig und addieren Sie diese
über den Tag hinweg?
* Wissen Sie
stets was und wieviel Sie essen dürfen, und essen Sie selten das,
was sie wirklich möchten?
* Schmieden
Sie abends im Bett Diätpläne für den nächsten Tag und
nehmen sich ganz fest vor, ab morgen wird alles anders?
und hoffen:
„WENN ICH
ERST RICHTIG SCHLANK BIN...
* dann gelingt
mir alles...
* dann habe
ich kaum noch Probleme...
* dann finde
ich „den“ Richtigen...
* dann bin ich
schön und gut genug...
* dann sind
alle mit mir zufrieden...
* dann gehöre
ich dazu und
*
...DANN BEGINNT
MEIN WIRKLICHES LEBEN!“
(Aus: Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) (Hrsg.): Ess-Störungen,
2. überarbeitete Fassung, 1999)
Kontakttelefon 0234 / 9 42 22 40 ( Frau Kornwald )